Wenn man eine Photovoltaikanlage betreibt und Strom ins Netz einspeist sowie für den Haushalt verbraucht, sind steuerliche Vorschriften zu beachten. Bei manchen hat man ein Wahlrecht, bei anderen nicht. Die Erläuterungen in diesem FAQ beziehen sich im Wesentlichen auf den Betrieb kleinerer Anlagen auf dem Dach eines selbst genutzten Hauses.

Jeder Betreiber ist selbst für die Erfüllung seiner steuerlichen Pflichten verantwortlich. Wir empfehlen Ihnen, bei Fragen einen Steuerberater hinzuziehen. Das ist eine Dienstleistung, die wir nicht erbringen können und dürfen. Trotzdem hoffen wir, mit den nachfolgenden allgemeinen Hinweisen weiterhelfen zu können. Diese beziehen sich nur auf Umsätze und Einkünfte im Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen. sonnen übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der FAQ keine Haftung. Weiterführende Hinweise finden Sie zum Beispiel auch auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Steuern.

Bitte beachten Sie: Diese Fragen beziehen sich auf die von unseren Kunden am häufigsten gestellten Fragen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Muss ich mich um Steuern kümmern?

Wenn man eine Photovoltaikanlage betreibt und Strom ins Netz einspeist sowie für den Haushalt verbraucht, sind steuerliche Vorschriften zu beachten. Bei manchen hat man ein Wahlrecht, bei anderen nicht. Die Erläuterungen in diesem FAQ beziehen sich im Wesentlichen auf den Betrieb kleinerer Anlagen auf dem Dach eines selbst genutzten Hauses.

Welche Steuern muss ich berücksichtigen?

Generell können Umsatzsteuer, Einkommenssteuer und Gewerbesteuer infrage kommen.

Bei der Umsatzsteuer geht es um den Leistungsaustausch, bei der Einkommensteuer um den Gewinn. Dies ist nicht deckungsgleich.

Im Rahmen der Einkommensteuer gilt die Photovoltaikanlage als Gewerbebetrieb. Es würde also Gewerbesteuer anfallen. Allerdings gilt dies erst ab einem Gewinn („Einnahmenüberschuss“) von mindestens 24.500 € im Jahr. Eine kleinere Anlage kann daher zu Einkommensteuer führen, in der Regel aber nicht zu Gewerbesteuer.

Muss ich mit dem Finanzamt Kontakt aufnehmen?

Der Anlagenbetreiber sollte dem Finanzamt innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme der Anlage mitteilen, dass er Strom verkauft und den sogenannten „Fragebogen für die steuerliche Erfassung“ einreichen. sonnen benötigt Ihre Steuernummer für die Abrechnung in Form von Gutschriften.

Woher bekomme ich meine Werte für die Energiemengen zur Meldung an das Finanzamt?

Dies richtet sich nach der Leistung Ihrer PV-Anlage. Sofern die Leistung kleiner als 10 kW ist, sind geeichte Zähler nicht vorgeschrieben. Sie können die Jahreswerte der Portaldaten für Ihre Steuererklärung nutzen, da die meisten Finanzämter dies als Schätzung der Werte akzeptieren. Sollte Ihre Anlage größer als 10 kWp sein, müssen Sie die Werte der geeichten Zähler heranziehen.


 

Umsatzsteuer

Welche Möglichkeiten habe ich?

Wird der erzeugte Strom ganz oder teilweise, regelmäßig und nicht nur gelegentlich in das Stromnetz eingespeist, unterliegen die Umsätze grundsätzlich der Umsatzsteuer.

Sollten Ihre Umsätze im Gründungsjahr 17.500 € und im Folgejahr 50.000 € nicht überschreiten, gelten Sie als sogenannter Kleinunternehmer. Diese Umsätze müssen Sie schätzen. Anlagen bis einer Größe von 30 kW führen in der Regel zu niedrigeren Umsätzen. Deren Betreiber sind, sofern keine weiteren Umsätze vorliegen, Kleinunternehmer.

Sofern Sie Kleinunternehmer sind, unterliegen Sie nicht der Umsatzsteuerpflicht. Allerdings haben Sie ein Wahlrecht, zur Regelbesteuerung zu optieren. Wenn Sie diese Option ausüben, unterliegen Ihre Umsätze, die Sie in der Regel in Form von Gutschriften erhalten, der Umsatzsteuer, kurz gesagt: Sie sind umsatzsteuerpflichtig.

Wie kann ich herausfinden, welche Regelung ich gewählt habe?

Das richtet sich grundsätzlich nach den Entscheidungen, die Sie im „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ getroffen haben. Im Zweifel können Sie Ihren Status beim Finanzamt abfragen.

Welche Vorteile haben die einzelnen Regelungen?

Pauschale Antworten sind kaum möglich. Welche Regelung für Sie die beste ist, hängt zum einen davon, ob Sie z.B. eine hohe Vorsteuererstattung erhalten möchten. Ein Vorsteuerabzug ist beispielsweise nur im Rahmen der Regelbesteuerung möglich. Zum anderen kommt es auch darauf an, ob Sie sich mit dem „Papierkram“ beschäftigen wollen. Wir empfehlen Ihnen, im Zweifel Rat bei einem Steuerberater zur suchen.

Kann ich zwischen den Möglichkeiten der Regelbesteuerung und der Kleinunternehmerregelung wechseln?

Sofern Sie freiwillig die Regelbesteuerung gewählt („optiert“) haben, um den Vorsteuerabzug zu erhalten, sind Sie daran mindestens fünf Jahre gebunden. Danach kann die Option gegenüber dem Finanzamt widerrufen werden, mit Wirkung vom Beginn eines Kalenderjahres an.

Wenn Sie die Option widerrufen, sollten Sie das auch sonnen mitteilen, damit wir Ihnen weiterhin korrekte Gutschriften ausstellen können.

Gibt es für den Wechsel einen idealen Zeitpunkt?

Manche Anlagenbetreiber widerrufen die Option zur Regelbesteuerung nach fünf Jahren. Das z.B. hat den Vorteil, dass Sie den anfänglichen Vorteil aus dem Vorsteuerabzug behalten dürfen, aber künftig keine Umsatzsteuererklärungen mehr abgeben müssen. Allerdings können Sie dann beispielsweise keine weitere Vorsteuer aus späteren Reparaturrechnungen abziehen.

Können die monatlichen Beiträge in der sonnenCommunity steuerlich abgesetzt werden?

Die steuerliche Absetzbarkeit des community-Beitrags ist von der individuellen betrieblichen Nutzung der PV-Anlage und der sonnenBatterie abhängig. Für eine auf den Einzelfall bezogene steuerliche Einschätzung setzen Sie sich bitte mit Ihrem Steuerberater in Verbindung, da es uns gesetzlich nicht erlaubt ist, weitergehende steuerliche Beratungshinweise zu erteilen.

Regelbesteuerung (Umsatzsteuerpflicht)

Welche Vor- und Nachteile hat die Regelbesteuerung?

Pauschale Antworten sind kaum möglich. Ein Vorteil kann sein, dass Sie die Vorsteuer aus dem Erwerb der Anlage und anderer Eingangsrechnungen erstattet bekommen können.

Muss ich Umsatzsteuer (Vorsteuer) auf den Kauf der Komponenten zahlen?

Ja. Auf den Kauf einer Solaranlage muss die gesetzliche Umsatzsteuer von 19% gezahlt werden. Diese müssen Sie beim Kauf der Anlage zahlen. Allerdings können Sie diese im Rahmen des Vorsteuerabzugs vom Finanzamt zurückfordern, wenn Sie zur Regelbesteuerung optiert haben.

Praxishinweis: Für den Vorsteuerabzug aus dem Kauf der Anlage ist es wichtig, dass Eigentümer (Rechnungsempfänger) der Photovoltaikanlage und Vertragspartner des Energieversorgers und auch des Netzbetreibers für die Einspeisevergütung identisch sind.

Ist meine EEG-Einspeisevergütung umsatzsteuerpflichtig?

Die Einspeisevergütung ist umsatzsteuerpflichtig, wenn der Anlagenbetreiber der Regelbesteuerung unterliegt. In diesem Fall muss er die Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen, die er für die Einspeisevergütung bzw. bei Direktvermarktung für den „Marktwert Solar“ erhält. Die Werte können Sie der Gutschrift entnehmen.

Wenn der Anlagenbetreiber Kleinunternehmer ist, erhält er die Einspeisevergütung als Nettobetrag ausbezahlt und muss keine Umsatzsteuer abführen.

Ist die Direktvermarktung umsatzsteuerpflichtig?

Erlöse aus der sogenannten Direktvermarktung sind eine Alternative zur Einspeisevergütung, die Sie von Ihrem Netzbetreiber bekommen („Marktwert Solar“). Der Marktwert Solar ist umsatzsteuerpflichtig, wenn der Anlagenbetreiber Unternehmer ist. Er muss die Umsatzsteuer abführen. Wenn der Anlagenbetreiber Kleinunternehmer ist, erhält er den Marktwert Solar als Nettobetrag ausbezahlt und muss keine Umsatzsteuer abführen.

Die Marktprämie ist hingegen von Gesetzes wegen ein nicht steuerbarer Zuschuss, auf den Sie keine Umsatzsteuer gutgeschrieben bekommen und dementsprechend auch nicht abführen müssen.

Bitte beachten Sie: Dies trifft nur auf Sie zu, sofern Sie einen Direktvermarktungsvertrag mit uns geschlossen haben und somit Ihren überschüssigen Strom in die sonnenCommunity einspeisen.

Muss ich meinen Eigenverbrauch versteuern?

Generell ist der eigenverbrauchte Strom als sog. unentgeltliche Wertabgabe umsatzsteuerpflichtig. Unabhängig von der Umsatzsteuer ist die unentgeltliche Wertabgabe als Einnahme anzusetzen und erhöht das steuerliche Ergebnis (Gewinnermittlung im Rahmen der Einnahmenüberschussrechnung).

Hinweis: Wenn Sie das Unternehmensvermögen nur anteilig (nicht vollständig) dem Unternehmen zugeordnet haben, müssen Sie keinen Eigenverbrauch versteuern, da nur der betrieblich genutzte Teil der Anlage Unternehmensvermögen ist.

Wie wird der Wert des zu versteuernden Eigenverbrauchs ermittelt?

Zunächst richtet sich der Eigenverbrauch nach der Strommenge. Dies ist die erzeugte Strommenge, die nicht in das Netz eingespeist wurde.

Die Bewertung des Stroms erfolgt anhand des fiktiven Einkaufspreises (zzgl. Nebenkosten) zum Zeitpunkt des Umsatzes (Wiederbeschaffungskosten).

Welche Bedeutung hat das Unternehmensvermögen?

Die Gegenstände, die Sie für das Unternehmen „Photovoltaikanlage“ verwenden, stellen grundsätzlich Unternehmensvermögen dar. Häufig wird die Photovoltaikanlage gemischt genutzt, also zur Einspeisung bzw. Vermarktung sowie zur privaten Nutzung. Die Anlage kann anteilig oder vollständig dem Unternehmensvermögen zugeordnet werden, wenn die unternehmerische Nutzung bei mindestens 10 % liegt. Eine vollständige Zuordnung hat den Vorteil, dass man die gesamte Vorsteuer, v.a. aus dem Erwerb der Anlage, abziehen kann, also vom Finanzamt erstattet bekommt.

Hinweis: Die Zuordnung sollte bereits bei der steuerlichen Erfassung getroffen werden, spätestens jedoch mit der ersten Umsatzsteuerjahreserklärung.

Ändert sich meine Situation, wenn ich bereits selbstständig bin und ein Gewerbe betreibe?

Dies kann sich bei der Umsatzsteuer auswirken, wenn Sie die Grenzen eines Kleinunternehmers überschreiten und dann zwingend der Umsatzsteuer unterliegen.

Wann muss ich die Umsatzsteuer ans Finanzamt melden?

Wenn Sie der Regelbesteuerung unterliegen, müssen Sie ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme bis zum 10. Tag des Folgemonats eine Umsatzsteuervoranmeldung an das zuständige Finanzamt schicken. Am Jahresende müssen Sie noch eine Umsatzsteuererklärung an das Finanzamt schicken. Darin werden die monatlich gezahlten Beträge aufgerechnet und eine Jahresendabrechnung erstellt.

Muss ich die Voranmeldung der Umsatzsteuer monatlich einreichen?

Im Kalenderjahr der Aufnahme der unternehmerischen Tätigkeit und im folgenden Kalenderjahr muss die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich eingereicht werden. Bei kleinen Anlagen liegt die Umsatzsteuerzahllast in der Regel unter 1.000 €. Das Finanzamt kann Sie dann von den monatlichen Voranmeldungen entbinden.

Kann ich Vorsteuerabzug auf meine sonnenBatterie erhalten?
 

Wenn Sie die sonnenBatterie nicht später als 6 Monate nach der PV-Anlage in Betrieb nehmen, können Sie in der Regel Vorsteuerabzug auf die gesamte Anlage erheben, da die Batterie dem Unternehmensvermögen zugeordnet werden kann.

Bei einer Inbetriebnahme der Batterie mehr als 6 Monate nach der PV-Anlage ist dies in der Regel nicht möglich.
 

Wie kann ich trotz Nachrüstung einen Vorsteuerabzug für die Batterie erhalten?
 

Dies können Sie nur, wenn Sie dem Finanzamt gegenüber nachweisen können, dass Sie die Batterie zu mehr als 10 % unternehmerisch nutzen und diese somit dem Unternehmensvermögen zuordnen können.
 

Kleinunternehmer

Welche Vor- und Nachteile hat die Kleinunternehmerregelung?

Von einem Kleinunternehmer wird keine Umsatzsteuer erhoben. Der Vorteil ist, dass Sie sich nicht mit den Umsatzsteuervoranmeldungen und -erklärungen beschäftigen müssen. Der Nachteil ist, dass Sie die Vorsteuer aus dem Erwerb der Anlage und anderen Eingangsrechnungen nicht erstattet bekommen.

Muss ich Umsatzsteuer (Vorsteuer) auf den Kauf der Komponenten zahlen?

Ja. Auf den Kauf einer Solaranlage muss die gesetzliche Umsatzsteuer von 19% gezahlt werden. Diese müssen Sie beim Kauf der Anlage zahlen. Als Kleinunternehmer bekommen Sie die Vorsteuer nicht erstattet.

Muss ich meine Einnahmen aus der Einspeisevergütung oder Direktvermarktung versteuern?

Als Kleinunternehmer wird im Rahmen Ihrer Gutschrift keine Umsatzsteuer auf Ihre Einnahmen erhoben.

Muss ich meinen Eigenverbrauch versteuern?

Als Kleinunternehmer müssen Sie keine Umsatzsteuer auf den selbstverbrauchten Strom erheben.

Einkommenssteuer

 

Was muss bei Einkommensteuer versteuert werden?

Durch den Betrieb der Photovoltaikanlage entsteht ein Gewinn oder Verlust, der zu den sog. Einkünften aus Gewerbebetrieb gehört. Sie sind grundsätzlich verpflichtet, den Gewinn oder Verlust jährlich zu berechnen. Diesen müssen Sie dann in Ihrer Einkommensteuererklärung angeben. Die Berechnung erfolgt in der Regel bzw. bei kleineren Anlagen als Einnahmenüberschussrechnung.

Ob und in welcher Höhe durch den Betrieb der Photovoltaikanlage letztlich Steuern anfallen, hängt dann von der steuerlichen Situation des Anlagenbetreibers ab.

 

Was ist die Einnahmenüberschussrechnung?

Die Einnahmenüberschussrechnung ist eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben im Zusammenhang mit der Photovoltaikanlage. Das Ergebnis ergibt den Gewinn oder Verlust, der zu den Einkünften aus Gewerbetrieb für die Photovoltaikanlage führt.

Hinweis: Die Finanzbehörden verlangen eine standardisierte Einnahmenüberschussrechnung. Außerdem gilt seit dem Jahr 2017, dass diese (sog. Anlage EÜR) auch bei kleinen Anlagen (Einnahmen von weniger als 17.500 €) elektronisch eingereicht werden muss.

Was zählt zu den Einnahmen?

Zu den sog. Betriebseinnahmen zählen alle Gelder, die dem Anlagenbetreiber für die Lieferung von Strom zufließen. Das sind v.a. die Einspeisevergütungen bzw. die Einnahmen aus der Direktvermarktung (Marktwert Solar sowie Marktprämie). Zu den Einnahmen gehört alles, was Ihnen zufließt, also im Falle der Regelbesteuerung auch die Umsatzsteuer.

Außerdem schlägt auch der für den privaten Haushalt selbstverbrauchte Strom zu Buche. Es handelt sich hierbei um eine sog. Entnahme („unentgeltliche Wertabgabe“). Diese Entnahme ist eine fiktive Einnahme. Sie muss versteuert werden, weil die Anlage im Rahmen des Eigenverbrauchs privat genutzt wird.

Was zählt zu den Ausgaben?

Die sog. Betriebsausgaben sind alle Aufwendungen, die durch den Betrieb der Photovoltaikanlage entstehen. Wichtig sind neben meist geringen laufenden Kosten insbesondere die Abschreibungen.

Die Abschreibungen ergeben sich, indem die Anschaffungskosten aus dem Erwerb der Anlage auf die steuerliche Nutzungsdauer verteilt werden. Die Nutzungsdauer beträgt grundsätzlich 20 Jahre, wobei im ersten Jahr die Abschreibung nur für die Monate ab Inbetriebnahme der Anlage anzusetzen ist. Um Anschaffungskosten und Abschreibungen zu dokumentieren, ist als Ergänzung zur Einnahmenüberschussrechnung ein sog. Anlagenverzeichnis zu führen.

Hinweis: Wenn Sie zur Regelbesteuerung optiert haben und zum Vorsteuerabzug berechtigt waren, bemisst sich die Abschreibung nach den Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer. Bei Kleinunternehmern dienen als Bemessungsgrundlage hingegen die Anschaffungskosten inklusive der Umsatzsteuer.

Wie wird der Wert des zu versteuernden Eigenverbrauchs ermittelt? (ESt)

Der Eigenverbrauch führt zu einer sogenannten Entnahme. Diese muss bewertet werden, wofür es verschiedene Methoden gibt:

Retrograde Methode: Durch Ableitung des am Markt erzielbaren Verkaufspreises (gemindert um den kalkulatorischen Gewinnaufschlag)

Progressive Methode: Individuell angefallene Kosten.

Wiederbeschaffungskosten: Aus Vereinfachungsgründen können oft auch die Wiederbeschaffungskosten verwendet werden.

Muss ich ein Gewerbe anmelden?

Für den Betrieb einer Photovoltaikanlage auf dem Dach eines selbst genutzten Gebäudes ist eine Gewerbeanzeige bei der Gemeinde/Stadt in der Regel nicht erforderlich. Sie sind allerdings verpflichtet dem Finanzamt Ihre gewerbliche Tätigkeit nach § 138 AO anzuzeigen.