02.09.2016 - 08:30

Eigener Strom für das ganze Jahr - Solarstrom, BHKW und Stromspeicher sorgen für die maximale Unabhängigkeit

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Jetzt im Sommer erreichen viele Besitzer einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) und eines Stromspeichers einen hohen Selbstversorgungsgrad von über 90 %. Das bedeutet, nur noch 10 % Strom müssen vom Großanbieter bezogen werden. Kein Wunder, die Sonne scheint und PV-Anlage läuft auf Hochtouren. Die sonnenBatterie kann besonders viel Strom speichern und geschickt an die Verbraucher im Haushalt verteilen. 

Aber was passiert im Winter, wenn die Sonne nur noch spärlich scheint? Muss man dann auf seine Unabhängigkeit verzichten? Keinesfalls – schließlich läuft Ihre PV-Anlage auch im Winter und sorgt für sauberen Strom. Der Ertrag ist natürlich niedriger als im Sommer und es muss mehr Strom aus dem Netz bezogen werden. 

Es ist also durchaus sinnvoll, einen weiteren Stromerzeuger hinzuzuholen. Der Vorteil der sonnenBatterie ist es dabei, dass sie nicht nur Solarstrom speichern kann sondern sich problemlos mit weiteren Generatoren wie Windrädern, Brennstoffzellen oder einem Blockheizkraftwerk verbinden lässt. Diese Technologien ergänzen sich häufig ideal und füllen die Energielücken zu jeder Jahreszeit.

Was ist ein Blockheizkraftwerk überhaupt?

Wer an ein Blockheizkraftwerk (kurz BHKW) denkt, stellt sich vielleicht zunächst ein Gaskraftwerk im Industriemaßstab vor. Spricht man allerdings von einem solchen Kraftwerk für den Gebrauch im Einfamilienhaus, handelt es sich eher um ein Mikro-Blockheizkraftwerk. 

Dieses ist um einiges kompakter, aber dennoch ein kleines Multitalent – und das besonders in der kalten Zeit des Jahres. Durch Gas oder manchmal auch Öl betrieben, erzeugt der Motor des Geräts zum einen Wärme, um den Haushalt zu heizen, und zum anderen Strom. Die Leistung splittet sich in der Regel auf: 2 kW Heizleistung und 1 kW elektrische Leistung. 

Der produzierte Strom kann entweder direkt an Verbraucher im Haus geleitet werden oder ins öffentliche Stromnetz gegen eine Einspeisevergütung befördert werden. Die Einspeisevergütung hat in den letzten Jahren allerdings stark abgenommen, weshalb der Eigenverbrauch des Stroms umso attraktiver geworden ist. Da das BHKW im Winter rund um die Uhr läuft, kann eine konstante Stromleistung von einem Kilowatt erzeugt werden. Das reicht in der Regel für Geräte aus, die nebenbei Strom ziehen (wie ein Kühlschrank) oder sich im Stand-by-Modus befinden.

Steigt der Verbrauch allerdings an – beispielsweise abends, wenn die ganze Familie zu Hause ist – genügt 1 kW Leistung nicht mehr, um den gesamten Bedarf zu decken. Und hier kommt die sonnenBatterie ins Spiel: Sie speichert die erzeugte elektrische Energie des BHKW, wenn sie nicht benötigt wird. Das ist zum Beispiel nachts so, wenn der Strom nicht verbraucht wird und eigentlich ins Stromnetz eingespeist werden würde.

Die sonnenBatterie und das Mikro-BHKW sind über ein Kabel miteinander verbunden. So erkennt das intelligente Energiemanagementsystem des Stromspeichers, wann Strom produziert wird und gespeichert werden kann, bzw. wann der Strom schließlich im Haushalt benötigt wird. Sobald dann die Leistungsgrenze des BHKW allein überschritten wird, kann die sonnenBatterie hinzugezogen werden. Von ihr kann nun der benötigte Strom bezogen werden.

Unabhängige Energieversorgung – lückenlos

BHKW und Stromspeicher schaffen es selbst im Winter Ihren Eigenverbrauch möglichst hochzuhalten. So können Sie immer mit einem guten Gefühl nach Hause kommen: Das Zuhause wird mit selbst erzeugter Energie gewärmt, genau wie Ihr Tee aus dem Wasserkocher. Das bedeutet, dass nicht nur im Sommer, sondern auch in der kalten Jahreszeit nur wenig Energie vom Großanbieter bezogen werden muss. Sie bleiben sozusagen das ganze Jahr über maximal unabhängig. 

Auch Familie Schmitt aus der Eifel hat diesen Ansatz verfolgt: Im Sommer produzieren sie Strom mithilfe einer PV-Anlage, im Winter läuft ein Blockheizkraftwerk – und das ganze Jahr über unterstützt die sonnenBatterie mit ihrem cleveren Energiemanagement. Die Schmitts dürfen sich daher über einen stets hohen Eigenverbrauch von über 90 Prozent über das gesamte Jahr hinweg und eine unabhängige Energieversorgung freuen.