Familie Vietze und ihre Erfahrungen mit einem Stromspeicher von sonnen

"Wir produzieren den größten Teil des Stroms selbst, die Gemeinschaft kümmert sich darum, dass ich meinen Strombedarf komplett abdecken kann"

Die Sonne meint es gut an diesem Tag. Der Himmel über Prien am Chiemsee ist nahezu strahlend blau. Die Solarproduktion läuft auf Hochtouren. Ganze 93 Prozent autarke Stromversorgung hat Bernd Vietze in den letzten 30 Tagen erreicht. Nur sieben Prozent Strom kamen noch aus dem Netz.

Das Haus von Familie Vietze wurde erst vor wenigen Jahren gebaut. Die gute Isolierung sorgt für die entsprechende Energieeffizienz. Doch auch der Strom sollte bald darauf möglichst vollständig aus der eigenen Erzeugung kommen. Denn mit einem Jahresbedarf von 4.250 kWh belief sich die monatliche Abschlagszahlung früher auf rund 100 Euro.

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Das änderte sich mit der Photovoltaikanlage, die auf dem Hausdach und dem Carport verteilt, eine Leistung von 8,25 kWp hat. Dazu kam die sonnenBatterie mit sechs Kilowattstunden Speicherkapazität. Von Anfang an mit dabei: die Mitgliedschaft in der sonnenCommunity und der sonnenFlat-Tarif.

„Das Konzept macht grundsätzlich einfach Sinn“, sagt Bernd Vietze über die Entscheidung der Familie in die weltweit größte Stromsharing-Gemeinschaft einzutreten. „Wir haben die Solaranlage auf dem Dach, produzieren den größten Teil des Stroms selbst und speichern ihn in der Batterie. Die sonnenCommunity ist dann das Add-on, dass das Ganze so attraktiv macht. Ich zahle meinen Mitgliedbeitrag wie für einen Verein. Nur kümmert sich die Gemeinschaft darum, dass ich meinen Strombedarf komplett abdecken kann. Die sonnenCommunity verschafft mir damit ein relativ sorgenfreies Leben, was die Energie betrifft“

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Vor der Installation und dem Beitritt zur sonnenCommunity hat sich Familie Vietze einen genauen Überblick verschafft. „Wir haben uns die Strompreisentwicklung der letzten 20 Jahre sowie unsere eigenen Stromrechnungen angeschaut und nachgerechnet. Jedes Jahr sind die Strompreise um sechs Prozent gestiegen.“ Auch mit nur drei Prozent gerechnet, amortisiert sich die Investition in die eigene Stromproduktion schon nach zehn Jahren.

„Wir haben uns dann nach dem Kauf die Mehrwertsteuer erstatten lassen. Mit der KfW-Finanzierung gab es sogar noch einen Zuschuss von 20 Prozent, so dass wir die Vollfinanzierung nach sieben Jahren abbezahlt haben. Danach bringt die Anlage nicht nur eigenen Strom, sondern macht auch noch Gewinn.“

Die Einnahmen durch die eigene Solarstromproduktion sind schon heute höher, als von der Familie kalkuliert. „Sogar im Dezember und Januar kam ein bisschen was rein, im April waren es schon 100 Euro, die wir für die in die Community eingespeisten Überschüsse bekommen haben. Für das ganze Jahr rechnen wir jetzt mit Einnahmen von bis zu 1.000 Euro. Dem gegenüber steht nur der Mitgliedbeitrag von rund 240 Euro im Jahr. Wenn wir doch mal Strom benötigten, kommt dieser kostenlos über die sonnenFlat.“

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